Sk8!

Bewundert und gehasst! Jeder hat schon einmal einen Skateboarder getroffen oder hat schon mal auf einem Brett, wie die Skater selbst ihr Skateboard nennen, gestanden. Für manche fremd, amerikanisch, Jugendkultur und Extremsport, für andere faszinierend, zeitgemäß, Lebenseinstellung und vielleicht auch der Kick, der dem Leben noch einen drauf setzt.
Der Film ist ein Versuch, dem Skateboarding als totales kulturelles Phänomen nahe zu kommen. Was bedeutet es, seine Zeit mit Skateboarding zu verbringen? Was sagen Skater zum Skaten selbst? Wo sehen sie sich mit ihrem Ding, und wessen Ding ist das eigentlich?

Im Film wird der Ansatz verfolgt, in die Lebenswelten der Protagonisten einzutauchen. Der Sprung vom theoretischen Ansatz zur praktischen Umsetzung bleibt in den Ansätzen gefangen, und zeigt dem Zuschauer, wie schwierig es ist, Alltagswelten mit der Kamera einzufangen und adäquat darzustellen.

Die Regisseure begeben sich mit der Kamera an die Skateboarding Hotspots der Region Rhein-Neckar, um mit Akteuren der Skateboardszene Kontakt aufzunehmen. Der Film versucht, an diese Akteure heranzukommen und ihnen Statements zu ihrem eigenen kulturellen Umfeld zu entlocken.
Der Film bewegt sich zwischen objektiver Beobachtung, an Leitfragen orientierten Interviews und subjektiver Kamera. Der Film zeichnet die anfängliche Bewegung des Ethnologen im fremden Feld nach und schafft es gleichzeitig, einen Einblick in die Szene oder Subkultur des Skateboarding zu liefern. Die subjektive Perspektive des metierfremden Ethnologen wird durch die aktive Mitwirkung des Mit-Autors Von Hanstein durchbrochen. “Sk8!” soll ein Film sein, der dem skatenden Publikum und dem dessen fremden einen tiefergehenden Einblick in die Subkultur Skateboarding und ihre Verflechtung zu Alltagswelten liefert.

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